Gesundheit drückt sich durch körperliches,
seelisches und geistiges Wohlbefinden aus. In der Homöopathie
wird der Mensch als Gesamtheit betrachtet und behandelt.
Die homöopathische Anamneseerhebung geschieht überwiegend
im Gespräch und erfordert Zeit und Aufmerksamkeit von Homöopath
und Patient. Jeder Mensch hat individuelle Symptome, die für
seinen akuten oder chronischen Zustand charakteristisch sind. Wichtig
sind die aktuellen Beschwerden, die Vorgeschichte, die Lebenssituation
und der familiäre Hintergrund des Patienten.
Das erste Gespräch zur Einleitung einer homöopathischen
Behandlung dauert ca. 2 Stunden.
Aufgrund dieser vielen Einzelheiten erfolgt die Arzneimittelwahl
unter Berücksichtigung des Ähnlichkeitsprinzips. Das individuell
verordnete Mittel regt die Selbstheilungskräfte an. Ein stabiles
Gleichgewicht wird hergestellt.
Zu einer homöopathischen Behandlung gehören jedoch auch
fortführende Gespräche sowie die Begleitung während
des Heilungsprozesses.
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