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Die klientenzentrierte Gesprächstherapie wurde von Carl R. Rogers (1902 – 1987) in den USA Anfang der vierziger Jahre entwickelt.
Der Klient kann durch die Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen und Beziehungen zu einem offenen und unmittelbaren Selbsterleben gelangen. Dabei ist die von Echtheit, Wertschätzung und Empathie geprägte Haltung des Therapeuten von entscheidender Bedeutung Der Therapeut reflektiert die Aussagen des Klienten in einer Weise, die dessen Gedankengänge transparent macht und klarstellt, dass seine Gedanken verstanden werden. So entsteht ein vertrauensvolles Klima, inneres Wachstum wird gefördert. Menschen, die sich akzeptiert und geschätzt fühlen, entwickeln eine fürsorglichere Einstellung zu sich selbst. Veränderungen im Inneren zeigen sich dadurch, dass der Mensch selbst-bewußter und selbstbestimmender wird, sein Verhalten wird flexibler und reifer.
Fritz Perls (1893 – 1970) ist der Begründer der Gestalttherapie, der Hier und Jetzt Therapie, wie er sie auch benannte. Diese Arbeit lebt vom und durch den Kontakt zwischen Therapeut und Klient. Der Therapeut begleitet und unterstützt den Klienten darin, seine Wahrnehmungs- und Kontaktfähigkeit zu stärken. Die Gestalttherapie konzentriert sich auf das Hier und Jetzt als den zentralen Brennpunkt, in dem kreative Entfaltung möglich wird. Sie will freilegen, was da ist: Werde, der du bist. Es entsteht ein innerer Dialog des Klienten mit seinem Inneren. Nicht die Frage nach dem Warum steht im Vordergrund der Selbsterforschung, sondern das: Wie mache ich es. Entdeckt der Klient, wie er z.B. etwas vermeidet, findet er neue Lösungen, Veränderung wird möglich. Der Klient kann wieder Verantwortung für sich selbst übernehmen.
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